Blood for the Blood God – Wenn Rover in Schottland wandern…

Tag 1: Bingerbrück – Milngavie (viele km)

Um 17:00 war das Treffen im Pfadiheim anberaumt, um das gemeinsame Gepäck aufzuteilen. Aus dem Materialraum entwendeten wir ein 4-Mann-Zelt (später dazu mehr…), einen Gaskocher mit Topf und einen Wasserfilter. Anschließend fuhren wir zum Flughafen Hahn, wo wir die reichliche Wartezeit in guter Pfadfindermanier bei McDonald’s überbrückten. Um 21:30 hob schließlich unser Flieger ab und brachte uns nach Edinburgh, wo wir um 22:25 Ortszeit landeten. Mit den Citylink-Bus ging es dann weiter Richtung Glasglow. Um kurz nach Mitternacht stiegen wir an der zentralen Busstation Glasgows aus, wo wir prompt auf einen „Offenbacher sind überall“-Aufkleber stießen.

Der Plan war, die Nacht im Hauptbahnhof zu verbringen und mit dem ersten Zug um 06:27 in den Vorort Milngavie zu fahren, wo der West Highland Way beginnt. Daraus wurde jedoch nichts, da der Bahnhof komplett abgeschlossen war und erst um 4:00 öffnen würde. Wir überlegten schon, ob wir die Strecke von 12 Kilometern zu Fuß zurücklegen sollten, als wir während der Beschaffung von Nahrungsmittelbasics in einem kleinen Lädchen auf die Idee kamen, uns mit dem Taxi dorthin fahren zu lassen. Der Ladenbesitzer organisierte uns sodann ein Taxi. Bei dessen Ankunft kam es noch zu einem Eklat mit einem anderen Taxifahrer, und die beiden verfluchten und beschimpften sich auf übelste. Jedenfalls kamen wir wenig später zu einem erstaunlich günstigen Entgelt in Milngavie an.

Am Startobelisk des West Highland Ways

Am Startobelisk des West Highland Ways

Wir ließen es uns nicht nehmen, schon einmal den Anfang des West Highland Ways auszukundschaften. Da es jedoch schon mitten in der Nacht war, suchten wir uns danach etwas abseits in einem kleinen Park ein Fleckchen zum Zelten und verbrachten so unsere erste Nacht in Schottland.

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