Blood for the Blood God – Wenn Rover in Schottland wandern…

Tag 4: Loch Lomond – Beinglas Farm (17 km)

Mit einem frisch gekochten Kaffee im Edelstahlbecher wurden am nächsten Morgen wieder die Rücksäcke umgeschnallt und weiter marschiert. Bei unserer ersten größeren Pause nach 7 Kilometern am Inversnaid Hotel warteten wir lange Zeit auf Martin, welcher sich nicht gut fühlte und über Kopfschmerzen klagte. Nach dem Genuss einer mittelprächtigen Burgermahlzeit im Hotel machten wir uns dennoch wieder auf, wohl wissend, dass wir unsere angestrebte Tagesetappe mit Martins angeschlagenem Zustand nicht erreichen würden.

Blick über Loch Lomond von der Hotelterrasse aus.

Blick über Loch Lomond von der Hotelterrasse aus.

Da das Wetter nach wie vor exzellent war, nutzten wir zwischendurch die Gelegenheit für ein Bad im Loch Lomond – die erste Ganzkörperpflege seit unserem Aufbruch. Der Weg führte uns weg vom Loch Lomond weiter durch hügeligeres Gelände, welches streckenweise üppig mit Farn bewachsen war.

Wie gesagt - Hügel und Farne.

Wie gesagt – Hügel und Farne.

Als wir in den Abendstunden den Beinglas Farm Campingplatz erreichten, war klar, dass wir demnächst diesen Tag beschließen mussten. Da wir jedoch erstens die horrenden Campinggebühren nicht bezahlen wollten und zweitens es dort von Midges nur so wimmelte, schlugen wir unser Zelt zwei Kilometer weiter an einem Bach auf. Leider ist es uns vier Pfadfindern nicht gelungen, die sich dort befindliche Feuerstelle in Gang zu bringen, auch wenn wir dabei so solch rabiaten Mitteln wie Bücherverbrennung gegriffen haben. So mussten wir beim Abendessen auf ein Lagerfeuer verzichten und griffen wieder auf unseren bewährten Gaskocher zurück.

Brenne!

Brenne!

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