Blood for the Blood God – Wenn Rover in Schottland wandern…

Tag 7: Kinlochleven – Fort William (25 km)

Die Midges zwangen uns, am nächsten Morgen in Rekordzeit das Zelt abzubauen. In Kinlochleven angekommen, plünderten wir den dortigen Supermarkt und versuchten erfolglos, eine Zeckenpinzette aufzutreiben. Kurz nach der Stadt ging es in ein kurzes Waldstück, welches aber ebenso von Midges heimgesucht wurde und ein Stehenbleiben zur Pein machte.

Blick über Kinlochleven mit der grünen Hölle unter uns.

Blick über Kinlochleven mit der grünen Hölle unter uns.

Der Rest des Weges ließ sich relativ entspannt bewältigen, nur im letzten Waldstück einige Kilometer vor Fort William mussten noch einmal ein paar Höhenmeter geschrubbt werden. Zu unserer Rechten konnten wir dann auch Ben Nevis erspähen, mit 1344 Metern der höchste Berg Schottlands. In unserem Übermut hatten wir anfangs diskutiert, ob wir im Anschluss noch eine Wanderung auf den Gipfel machen wollten. Daran war nun jedoch nicht mehr zu denken.

Rover allein auf weiter Flur.

Rover allein auf weiter Flur.

Schließlich kamen wir auf eine breite, abschüssige Forststraße, welche nach drei Kilometern an der Straße nach Fort William endete. Im Endspurtmodus machten wir uns auf in die Stadt und erreichten endlich das offizielle Ende des West Highland Ways.

It is done.

It is done.

Da wir mittlerweile auch genug vom Zelten hatten, checkten wir in einem Bunkhouse ein, gönnten uns eine dringend benötigte Dusche und feierten uns anschließend in einem Pub mit gutem Essen und leckerem Bier.

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